#1 Pressemitteilung: Illegales Töten von Tieren Nottuln, im August .2020 von Straßberger, Roland 21.08.2020 15:58

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Am 24.04.2020 kam es beim NABU Kreisverband Steinfurt zur illegalen Tötung von mindestens zwei
Rindern der Rasse Highland Cattle
Zum wiederholten Male waren Tiere aus
ihrer Wiese ausgebrochen. Es wurde erfolglos versucht,
diese wieder einzufangen. Nachdem die hinzugerufene Polizei die Situation wieder verlassen hatte,
wohl auch da keine akute Gefährdungslage durch die Tiere vorlag, entschied sich der zuständige
Mitarbeiter des NABU die Tiere außerhalb ihres Geheges mit einer Waffe zu erschießen. Dies
geschah ohne vernünftigen Grund, und ist somit rechtswidrig
Wir distanzieren uns mit aller Deutlichkeit von
derartig en Methoden. Wir fordern, dass endlich auch
vermeintlich gemeinnützige Vereine Ihrer Pflicht nachkommen, die ihnen anvertrauten Tiere ordentlich
unterzubringen, zu füttern, zu pflegen sich ihrer Verantwortung gegenüber den Tieren zu stellen.
Der NABU ist hierzu offensichtlich nicht in der Lage. Dies veranschaulicht die
folgende Aufzählung die
keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt:
2008: 16 Heckrinder verendet beim Nabu Weideprojekt , Landkreis Leer
2013: 10 Pferde und 17 Rinder ertrinken im Bucher Brack bei Jerichow. Bereits zwei Jahre vorher
waren hier Tiere ertrunken, es wurden keine geeigneten Maßnahmen getroffen, um das zum
wiederh olten Male zu verhindern
2014: In Bockholt Hanredder (Kreis Pinneberg) werden 21 ausgebrochene Rinder erschossen, weil
die auf die A23 zu laufen drohten.
2016: In Ascheberg (NRW) kommt es bei der Blutentnahme zur gesetzlich vorgeschriebenen BHV 1
Überprüfung zu einem für ein Rind tödlichen Unfall
2016: In der Oranienbaumer Heide in Sachsen Anhalt werden drei Konik Fohlen durch Wölfe
gerissen. Man verweist auf zu hohe Kosten und zu viel Aufwand für eine Wolfssichere Umzäunung
2018: im Naturschutzgebiet Elsholzwiesen zwischen Bölsdorf und Buch ertrinken sechs Wasserbüffel
in einem Wasserloch
2018/19: Im Naturschutzgebiet „Wilde Weide“ b ei Dankmarshausen in Thüringen verhungern in 2018
14 Rinder, im Jahr 2019 weitere sechs. Niemand fühlt sich zuständig.
2020: Im Wöhrdener Loch im Speicherkoog Dithmarschen verhungern etliche Konik Pferde, die
überlebenden Tiere müssen zur Betreuung bei Fachkund igen Landwirten untergebracht werden
Auffäll ig ist, das der NABU sich selten oder nie der mit der Haltung von Tieren einhergehenden
Verantwortung stellt, sondern stets bemüht ist andere Projektbeteiligte, Pächter, andere mit der
Betreuung beauftragte etc. sucht, um von den eigenen Verfehlungen abzul enken.
Vor diesem Hintergrund forden wie die sofortige Überprüfung aller Projekte mit Tierhaltung durch den
NABU, auch in Form einer Projektbeteiligung, sowie ein Bundesweites Tiehaltungsverbot. Ebenso wird
eine Stellungnahme seitens des NABU erwartet, i n der die Missstände in der Organisation
aufgearbeitet werden.

LsV NRW e. V. (i. Gr.)
Sprecher: Ansgar Tubes
Albert Schmitz

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