Seite 1 von 2
#1 Abfrage zum Bürokratieabbau von LSV Deutschland 15.10.2020 08:44

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) trägt zur Zeit Vorschläge für Entlastungen und Vereinfachungen von Regelungen zusammen, die bürokratische Hemmnisse für die Wirtschaft reduzieren können.

Sofern aus Sicht Ihres Verbandes konkrete Vorschläge bestehen, die in die Kompetenz des Bundes und die Zuständigkeit des BMEL fallen, wäre ich Ihnen für eine Mitteilung bis Donnerstag, 15.10., 18 Uhr, dankbar.

Die kurze Frist bitte ich zu entschuldigen.

‐-----------‐-----------------------------
Da die Flut an Bürokratie kaum zu beschreiben ist, und wir auch nichts vergessen bzw übersehen wollen, geht diese Aufgabe an euch alle. Sucht euch die wichtigsten Punkte raus, im Bezug auf Bürokratieabbau. Beschreibt und begründet es kurz und sendet die Mail direkt dorthin. Versucht bitte darauf zu achten, das die Zuständigkeit dafür auch beim BMEL liegt. Bitte beachtet, das die Angabefrist heute endet!
Eure Team von LsV D 🇩🇪

#2 RE: Abfrage zum Bürokratieabbau von Roland Straßberger 15.10.2020 09:10

Das ist eine gute Sache.

#3 RE: Abfrage zum Bürokratieabbau von Rainer Mönch 15.10.2020 10:12

- viele Doppelungen in Stoffstrombilanz und DVo
Insbesondere bei Betriebsteilen die im gleichen Landkreis bzw Ort liegen und 100 prozentige
Tochtergesellschaften des Hauptunternehmens sind
- Flächenbezogene Unterschiede in Greening und AUM( Jagd-Schneisen für Mais, Ackerrandstreifen mit andere Kultur ( Blühstreifen) als Hauptkultur, separate Flächenermittlung notwendig
-Meldungen für Statistiken, Ämter und Kontrollorgane vereinheitlichen und bei gleichem Zweck zusammenführen
-

#4 RE: Abfrage zum Bürokratieabbau von Ruediger Schulz 15.10.2020 10:35

Meldungen für Statistiken, Ämter und Kontrollorgane die das gleiche beinhalten sollten in einer Datenbank zusammengefasst werden
Sinnlose Abfragen der BAG für in der Landwirtschaft genutzten LKW´s im Feb. machen keinen Sinn.

#5 RE: Abfrage zum Bürokratieabbau von Michael Schmaußer 15.10.2020 10:44

im Rahmen der CrossCompliance-Kontrollen durch die zuständigen Behörden wird auch
die Kennzeichnung von Rindern (GAB 7) überprüft.
Jeder Landwirt ist verpflichtet, seinen Viehbestand zu kennzeichnen, d.h. es kann kein Tier
ohne Ohrmarke und Begleitpapier einem Betrieb zugeführt werden, bzw. diesen verlassen.
Leider kommt es durch die mäßige Qualität der Ohrmarken (vom LKV) ständig zum Verlust
von einer oder von beiden Ohrmarken von z.T. wirtschaftlichen Ausmaßen. Ebenso kommt
es immer wieder zu Verletzungen durch Ausreißen der Ohrmarken (Tierschutz).
Jeder Landwirt hat ein Eigeninteresse (Zucht, automatische Tränke-, Fütterungs- und
Melktechnik) die Tiere exakt identifizieren zu können.
Ohne Schuld werden daher bei nicht angemeldeten Kontrollen, Landwirte mit Strafen
überzogen.
Daher fordern wir:
- Ohrmarkenkontrollen dürfen nur nach Voranmeldung stattfinden.
- Kennzeichnungsfrist und Meldefrist soll auf 8 Tage erhöht werden, um sie besser in
den Betriebsablauf integrieren zu können (1x wöchentlich = 8 Tage).
Sollte bei der Kontrolle die gemeldete Tierzahl mit der vorhandenen übereinstimmen
und bei der Meldung (Zu- und Abgang) keine Fehler vorliegen, soll die
Ohrmarkenkontrolle damit beendet werden bzw. soll das Fehlen von einer oder auch
zwei Ohrmarken bei Tieren immer als Bagatelle eingestuft werden.
- Verbesserung der Tierkennzeichnungsmethoden: Jedes Haustier wird heute gechipt
und registriert, warum soll das in der Nutztierhaltung nicht möglich sein? Stichwort
Digitalisierung der Landwirtschaft (s. Anlage EU-Kommissionsvorschlag EID vom
30.8.2011 und A. Schwalm 2009)
- Die freiwerdenden Kapazitäten der kontrollierenden Behörden könnte in
Tierschutzkontrollen auf allen tierhaltenden Betrieben verwendet werden. Dies
würde auch zu einem positiveren Image der Landwirtschaft beitragen

#6 RE: Abfrage zum Bürokratieabbau von Stefan 15.10.2020 10:45

Es wird Zeit das wir nicht alles dreifach Domumentieren müssen.
Viele Audits welche immer wieder dasselbe prüfen.
Zu viele Statistiken an denen wir unsere Daten preisgeben müssen.

#7 RE: Abfrage zum Bürokratieabbau von Optimus54 15.10.2020 10:49

Jede Menge unsinnige Fragen die jede für sich gesehen schon eine vorsätzliche Straftat des Antragstellers implizieren und am Sachverstand des Fragestellers arge Zweifel aufkommen lassen . Jede Angabe die gemacht werden soll sollte auf doppelung und Sinn geprüft werden, weil doppelte und unsinnige Angaben weder im Sinne des Datenschutzes noch zur Eindämmung von bürozeit geeignet sind.

#8 RE: Abfrage zum Bürokratieabbau von Hartges Andreas 15.10.2020 10:53

Zur Zeit kann nur der Landwirt eine Flächenprämie erhalten, der auch für jeden beantragten Hektar einen Zahlungsanspruch hat.
Vorschlag: Zahlungsansprüche ersatzlos abschaffen!

#9 RE: Abfrage zum Bürokratieabbau von Stephang 15.10.2020 10:55

Abbau sinnloser Medikamenten Dokumentationen.
Es kann nicht sein, dass bei Antibiotika und sogar bei Impfstoffen jedes Tier und jede Gruppe taggenau im Abgabebeleg dokumentiert werden müssen und dann in Stall auf der Stallkarte das gleiche nochmal passiert.

Es sollte reichen wenn die gesamtabgabe an den Betrieb in der Datenbank erfasst wird. Zudem sollte es gestattet sein mit durchschnittlichen Tierbeständen zu rechnen anstatt mit genauen Bestandszahlen.
Die Abgabe von Impfstoffen und anderen Medikamenten wie Schmerzmitteln oder entwurmungen sollte radikal vereinfacht werden.

#10 RE: Abfrage zum Bürokratieabbau von Sabine 15.10.2020 11:16

Anträge auf Dauergrünland-Neueinsaat bei bestehendem DGL aufgrund massiver Dürreschäden müssen abgeschafft werden. Der Antrag wird bis dato von der zuständigen Kammer aus in 3facher Ausfertigung zum Kreis geschickt. Nach Prüfung, die meist mehrere Wochen dauert, kann dann der Landwirt das Gras neu einsäen. Was ein Papiermonster, wobei einfach nur Gras auf eine bestehende, geschädigte Dauergrünlandfläche gesät werden soll.

#11 RE: Abfrage zum Bürokratieabbau von Thomas Streif 15.10.2020 11:23

Thema Sozialversicherung Erntehelfer!
Es wäre eine riesige Erleichterung wenn ein Freibetrag vorhanden wäre zwecks Festellung der Berufsmäßigkeit. Ein Freibetrag von 3500euro würde uns viel Bürokratie ersparen. Und wir könnten eventuell auch mehr Einheimische beschäftigen. Es macht zur Zeit keinen Sinn jemanden nur kurz zu beschäftigen, ein paar Stunden oder Tage, besonderes betroffen sind arbeitswillige Einheimische weil es einen riesigen Aufwand im Lohnbüro darstellt und diese Kosten immens sind.

#12 RE: Abfrage zum Bürokratieabbau von Conny tausche 15.10.2020 11:23

Sehr geehrtes tym.
Ich Schäferin.
1. wieder eine Betriebs Nr. Als ohrmarke.
2.nicht so ein Buch zum ausfüllen bei Wolfs Rissen.
Wo vieles mehrfach das gleiche drinne steht.
3.gehnproben vom Tierarzt nehmen lassen.
Das dauert alles viel zu lange. Z. B. Ich fahre morgens die Schafe rum und sehe ein riß. Schafe einsperren und sichern.
Also nach Hause.
melden beim Wolfs...
Tierarzt anrufen. 3/4 Std bis er kommt
Dann dauerte das ca. 3 Std bis 4 Std bis der da ist.
Und warten bis die Untersuchung vertig ist. Schafe weghollen.. Dann ist der ganze Tag weg. Ich habe dann aber noch meine anderen Tiere nicht gesehen. 6 Partien. Schafe eine Pferde. Und 3 Partien Rinder.
Und das geht nicht.

4.eine meldung wo die tierstükzahl gemeldet werden. Und nicht in tierseuen....
Bei landantrag...
Bei so vielen melde stellen. Das reicht doch eine. Zu viele anträge die doch automatisch laufen könnten.

#13 RE: Abfrage zum Bürokratieabbau von Andreas Kotte 15.10.2020 11:25

Lsn Umfragen verbieten. Haben auch was besseres zu tun als für irgendeine Statistik verpflichtend was auszufüllen. Geringere aufzeichnungspflichten beim Einsatz von Pflanzenschutzmitteln. Warum muss man den Verwendungszweck mit aufschreiben. Ist doch keiner so blöd und setzt psm ohne Grund ein, wären doch nur unnötige Kosten 🤦‍♂️ Angaben im gap Antrag massiv reduzieren.

#14 RE: Abfrage zum Bürokratieabbau von Altstidl Michael 15.10.2020 11:38

Landwirtschaftszählung kann doch die Daten aus dem Mehrfachantrag ziehen.
Der Zoll kann bei einer Schlepperzulassung grüne Nummer den Flächennachweis auch vom Diesel/Heizölantrag nutzen.
Warum werden jährlich die Flächen bei Dauerkulturen überprüft die eine feste Gerüstanlage haben? Ist ungefähr so wie wenn vermutet wird ich Bau das eine Jahr am Haus dran und im andern Jahr wieder weg...
Zusammenführung der Betriebsdaten auf einer behördlichen Datenbank mit Zugriff für die verschiedenen Ämter (Zoll,Amt für Landwirtschaft und Ernährung, Umweltbehörde...
Vereinfachung der Saisonarbeiteranstellung, wird immer undurchschaubarer

#15 RE: Abfrage zum Bürokratieabbau von Franz Neuhofer 15.10.2020 11:49

Zu viele Statistigen sind zu beantworten!

#16 RE: Abfrage zum Bürokratieabbau von Jens k 15.10.2020 12:04

Alle Formulare und Abfragen vom Amtsdeutsch in Hochdeutsch ohne Fremdwörter zu übersetzen.

#17 RE: Abfrage zum Bürokratieabbau von Biedermann Martin 15.10.2020 12:04

Alles bereits erwähnt zum Überfluss an Dokumentation und Bürokratie , kann mich nur anschließen.

#18 RE: Abfrage zum Bürokratieabbau von Th. Weigl 15.10.2020 12:04

Dokumentation und Dateneingabe bei Tierarzneimittel bzw. Antibiotikadatenbank muss wesentlich vereinfacht werden ebenso DüVo und Dokumentation dazu. Vor allem keinen weiteren Bürokratismus in der Ldw. mehr schaffen.

#19 RE: Abfrage zum Bürokratieabbau von Arne 15.10.2020 12:10

Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder verschwinden sämtliche Pflanzenschutzmittel und Garten Dünger die meist viel zu hoch empfohlen werden über 300 kg Stickstoff je Hektar umgerechnet. (In jedem Baumarkt und in Onlineshops lassen sich Pflanzenschutzmittel Dünger sowie Insektizide problemlos ohne Sachkundenachweis kaufen). Oder aber braucht der Landwirt auch kein Sachkundenachweis mehr mit den verbundenen sehr aufwendigen Dokumentationspflichten. Beides zusammen passt nicht!!!! Solange sich jeder online bedienen kann fordere ich die Aussetzung der Gültigkeit des Sachkundenachweises sowie die Kostenerhebung zur Verlängerung der Landw. Kammer.

#20 RE: Abfrage zum Bürokratieabbau von Dr. Marcel Kunz 15.10.2020 12:11

Für schweinehaltende Betriebe: Der "Aktionsplan kupierverzicht" ist in dem Tool "Risikoanalyse" viel zu aufwändig und sollte dringend überarbeitet werden.
Ohne fachkundige Hilfe, z.b. von einem Tierarzt, ist das für manche z.b. für ältere Landwirte schwer verständlich. Das kann man viel einfacher machen wenn man bei der Erstellung dieses Aktionsplans mal einen Praktizierenden Landwirt dazu nimmt.

#21 RE: Abfrage zum Bürokratieabbau von Hubi W aus S 15.10.2020 12:20

Ersatzlos Streichung der Antibiotika Datenbank. Es führt zu keinem besseren Ergebnis.
Keiner behandelt seine Tiere wenn man es nicht muß. Also kein Effekt.
Aufwand der nur Ressourcen verbraucht.

#22 RE: Abfrage zum Bürokratieabbau von Andreas 15.10.2020 12:42

Anstelle der ganzen düngedokumentation, sollen die lieber Stichprobenartig bei jedem N-min proben ziehen, und wer dauerhaft zu hoch liegt Prämienkürzung, dann werden auch die schwarzen schafe unter uns wach

#23 RE: Abfrage zum Bürokratieabbau von Andreas 15.10.2020 12:43

Anstelle der ganzen düngedokumentation, sollen die lieber Stichprobenartig bei jedem N-min proben ziehen, und wer dauerhaft zu hoch liegt Prämienkürzung, dann werden auch die schwarzen schafe unter uns wach

#24 RE: Abfrage zum Bürokratieabbau von Peter Schmidhuber 15.10.2020 12:51

Die Düngebedarfsermittlung darf wieder abgeschafft werden! Welchen Nutzen hat sie?
Jeder Landwirt weiß welche Flächen und welche Früchte er hat. Und jeder Landwirt weiß auch aus Erfahrung, wann gedüngt werden muss und welche Mengen an organischem Dünger zur Verfügung stehen. Die Bedarfsermittlung ist nur ein Zettel, den keiner braucht, ausser das man ihn bei einer Kontrolle vorzeigen muss und eine auf den Deckel bekommt, wenn man ihn nicht hat! Mann weiß genau, wieviel ha und GV ein Betrieb hat und wenn hier die Richtlinien ( die übrigebs auch schwachsinnig sind, weil Meinen Dünger darf ich nicht einsetzen aber Mineraldünger darf ich kaufen )eingehalten werden, dann ist doch gut.

#25 RE: Abfrage zum Bürokratieabbau von Christian gesing 15.10.2020 12:55

Die Statuten zur Flächenprämie sind jedes Jahr aufs neue anders.
Fast jedes Mal passt die beantragte Fläche nicht zu den vorliegenden Luftbildern. Oft ist die bearbeitete Fläche jedes Jahr die gleiche bloß dass minimale Abweichungen auftreten... Entweder sollte man eine minimale Toleranz akzeptieren oder direkt mit den Luftbildern arbeiten. Es ist in meinen Augen immer viel nacharbeiten von unserer Seite als Landwirt und auch den den Kontrollstellen notwendig für oft minimale differenzen

Xobor Forum Software © Xobor
Datenschutz