#1 Fragen über Fragen !! Ist mit auf der Demo am 17.01.2020 in Berlin übergeben worden! von Straßberger, Roland 09.02.2020 12:04

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1 . ich für meinen teil würde eine Reduzierung des chemischen Pflanzenschutzes
als sehr wichtige Ziel sehen
2. wir dann nicht mit Produkten konkurrieren müßten, die mit weniger Auflagen
produziert werden!
Tollwäre es, wenn wir in Europa eine Gesetzgebung hätten!
3. wir brauchen erstmaleinheitliche Rahmenbedingungen zumindest in Europa
4. Würde man hingegen Alternativen anbieten (Co2 ablasshandel usw) würde
sich doch automatisch alles ändern. Stell man neuen Nachfragen wird sich der
Markt danach richten, nur bewegen Wir uns immer mehr in Richtung
Planwirtschaft, und das hat schonmal ins Nichts geführt.
5. Ein Großteil unserer Bevölkerung könnte sich die hohen Standards bei
Lebensmitteln leisten. Ob es dann immer alle wollen seidahin gestellt. Aber in
vielen Fällen ist es nicht einfach für den Verbraucher Qualität zu erkennen.
6. Bisher sind wir doch immer entschädigungslos enteignet worden (Milchquote,
Zuckerrübernquote haben ja doch für Betreibe einen Wert dargestellt)

Jetzt fängt es doch wieder an: (aus welchen Gründen auch immer sollen wir
weniger produzieren: egal ob aus Freihandelsgründen oder Umweltgründen)
Die Politik legt fest Klimagasequivalent pro Wirtschaftszweig Zeitpunkt heute
und dann sollen wir reduzieren.

Warum sollten wir uns das nicht anständig entschädigen lassen. Ne Art
Handel mit Klimagasproduktionsrechten.
Wer wachsen will kauft welche von Aufgabewilligen.(den Wachstmsgeilen
wird's nicht passen, aber Ausstiegsbetriebe hätten ne Art zusätzliche Rente
(Perspektive), in der normalen wird's eh nicht mehr viel geben'.-)
Was viel das Klima belastet wird auch viel Kosten/Entschädigen beiVerkauf
(2.8. Methan bei Wiederkäuem).
Wer den Status Quo hält, denn kostes es erstmal garnix.
Die Politik muß uns nur erstmalden Wert zugestehen. Da wäre evtl. die neue
EU-Agraförderperiode gut geeignet für jetzt gerade..
Wir könnten ja ne Art Win-Win-Situation konstruieren: Die Politik kann
Produktionsrechte herauskaufen und somit dem Bürger
U mweltsch utzlKlimaschutz vorweisen (passiert woh I dem nächst in Hol land
eh...)
Und die Bauern hätten eine zusätzlichen MehrwerUEinkommen. Wenn man
das ganze noch mit Außenschutz koppelt, bestünde sogar noch die
Möglichkeit, das sich in Verbindung mit begrenzter Menge die Preise höher
halten ließen
7. Wir Landwirte, die Mulch- und Direktsaat betreiben (konservierende
Bodenbearbeitung) sind davon übezeugt, ein besonders Boden- und
Ressourcen schonendes Verfahren etabliert zu haben welches zahlreiche
Vorteile bietet:
Der Boden wird vor Wind- und Wassererosion geschütä, der Verbrauch an
Dieselkraftstoff wird erheblich reduziert und die Biodiversität wird durch
Förderung der Bodenflora- und fauna erhöht bzw. geschont.

Ein wichtiger Faktor in diesem Anbauverfahren ist der gezielte Einsatz von
Glyphosat zur Etablierung der neuen Aussaat'
Wir fordern ein Erhalt dieses Wirkstoffes.

8. lch würde erst malfragen wollen wie die aktuelle Situation beschrieben wird
Das Problem ist doch, dass schon bei der Analyse der aktuellen Situation
völlig unterschiedliche Sichtweisen vorherrschen und daraus zum Teil die
aberwitzigsten Lösu ngsvorsch läge a bgeleitet werden.

10. Einen Tenor habe ich bei den Demos gefunden...

- Wir wollen nicht die Buh-Männer der Nation sein (da fängt schon die Frage
an.....wie können wir es von uns heraus abwenden)
- Mit (Links-Grüner)ldeologie kommen wir nicht weiter
- Wissenschaftlicher Pragmatismus wird eingefordert (wobei die Wissenschaft
mittlerweile auch nicht mehr ideologiefrei ist....)
- Hinterfragen anderer Faktoren bei der Nitrat-Problematik (Meßstellen/Kanal,
Kläranlagen)
- chancengleichheit im EU Markt (gleiche standarts/Auflagen...)
- keine Freihandelsabkommen (da eh' nicht gewährleistet ist wie die anderen
Länder außerhalb der EU produzieren)

leider dreht sich das Ganze Thema immer wieder im Kreise, mittlerweile ist es
wie ein Mikado Spiel, ziehst du hier....wackelt es irgendwo am anderen Ende.

11.Wir sollten unsere Forderungen in drei Schritte aufteilen:
. Analyse der IST Situation, warum demonstrieren wir/die Landwirte
. was wollen die Markt Teilnehmer
. wer kann etwas ändem

12. Gibt es ldeen, wie wir mit dem Lebensmittelhandel kommunizieren können?
Dort wird täglich soviel weggeschmissen, gibt ja morgen Neues, kostet ja
nichts.
Muss frische Ware immer zum Überfluss bevorratet sein?

13. Regularien müssen einen Sinn machen und nicht nur Bürokratie fördern
Regularien müssen auf Wissenschaft basieren und nicht
ideolog ischen/pop ulistischen U rsp ru ngs sein

ökologischer gerne, wenn importierte ware die gleichen Bedingungen erfüllen
müssen und vor allem, wenn die ökologische Leistung nicht nur vermeintlich
sondern tatsächlich da ist.
14.Manche Sachen müssen eben vorgegeben werden. Und das nach Vernunft
und nicht nach ldeologie.

15.Wir müssen einfach zu positiven Forderungen kommen, ansonsten wird das
eine Abwehrschlacht um Gelder und Privilegien. Da können wir miüelfristig nur
verlieren.

Das ist nicht meine Meinung! das sind 2 DA4 Seiten die mir auf der Demo am 17.01.2020 übergeben wurden.

#2 RE: Fragen über Fragen !! Ist mit auf der Demo am 17.01.2020 in Berlin übergeben worden! von Jan Langmaak 16.02.2020 13:38

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#3 RE: Fragen über Fragen !! Ist mit auf der Demo am 17.01.2020 in Berlin übergeben worden! von Straßberger, Roland 17.02.2020 21:38

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Kann ich das wieder löschen?

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